Tourenwoche Hohe Tatra

29.9 – 6.10.2018
Durchquerung der Hohen Tatra
mit Besteigung des Rysy, 2499 m

 

Bergwoche in der Hohen Tatra / Slowakei

Sa 29. September – Sa 6. Oktober 2018 (8 Tage)

Klassische Ost-West-Durchquerung des kleinsten Hochgebirges der Welt.
Besteigung des Rysy (2.499 m), des höchsten Berges von Polen

Der Nationalpark Hohe Tatra ist ein Ort von unglaublicher landschaftlicher Schönheit: Imposante Felsgipfel und traumhaft gelegene Seen wechseln sich ab mit sanften Almen und imposanten Wäldern. Hier finden Bären, Wölfe und Luchse noch genügend Lebensraum.

Reisedetails

Preis/Person im Doppelzimmer: 890,00 €
Sonderpreis für Mitglieder des österr. Alpenvereins: 845,00 €
Kleingruppenzuschlag: 100,00 €
Teilnehmer: 6-8 Personen
ACHTUNG: 3% Frühbucherbonus bei Buchung bis einschließlich 31.10.2017!

  • Fahrt mit dem Minibus in die Hohe Tatra und retour
  • 2x ÜF in einer Pension
  • 5x Ü auf einer Hütte in Mehrbettzimmern
  • Verpflegung auf Basis HP
  • alle Transfers und Transporte
  • Alpenverein Edelweiss Trekkingguide ab/bis Wien
  • Verpflegung
  • persönliche Ausgaben und Getränke
  • Seilbahnbenützung
  • Schlafsack
  • Reiseversicherung

Die Reise findet in Zusammenarbeit mit WELTbewegend, dem Reisebüro des Alpenvereins Edelweiß, statt.
Buche diese Reise auf der Website von WELTbewegend (unter „Übersicht Angebote“ die gewünschte Reise suchen) oder auf der Alpenvereinsseite.
Tourcode: WB18SLO01BT
Anmeldeschluss: 24.08.2018
Ruf mich an, wenn du Fragen zu dieser Tour hast: +43 (0)699/1134 7381.

Gute Kondition ist Voraussetzung, ebenso Trittsicherheit. Die Gehzeiten betragen zwischen 5 und 9 Stunden pro Tag, die max. Höhenmeter betragen 1.200 m.
Bitte beachte, dass du dein Gepäck selbst tragen musst (Empfehlung: Gewicht des Rucksackes max. 12 kg). Die Hütten sind alle bewirtschaftet.

Programmablauf

Anreise im Kleinbus nach Tatranská Lomnica, 881 m, Ferienort am östlichen Ende der Hohen Tatra (ab Wien 430 km).
Übernachtung in der Pension Encian.
Fahrzeit ca. 5 h.

Wanderung in der Weißen Tatra, die mehr als zehn Jahre lang aus Naturschutzgründen für Bergwanderer gesperrt war. Aufstieg durch das Tal Kežmarska Biela Voda zur Hütte Pri Zelenom Plese, 1551 m. Vor dem Aufstieg auf die Jahňaci Spitze, 2229 m, den östlichsten Gipfel der Hohen Tatra können wir unser Gepäck in der Hütte deponieren. Übernachtung in der Hütte Pri Zelenom Plese.
Hm ↑730 ↓65 Gehzeit 5 h, Gipfel zusätzlich Hm ↑680 ↓680 Gehzeit 3-4 h

Auf der Tatra-Magistrale steigen wir auf zum Sattel Pod Svištovkou, 2020 m und auf den Gipfel Velka Svištovka, 2038 m. Von dort geht es leicht bergab zum malerischen Bergsee Skalnaté Pleso bei der Mittelstation der Seilbahn. Wer möchte, kann mit der Seilbahn auf den Lomnický štit, 2633 m, hinauffahren, wo sich die höchstgelegene Wetterstation in der Hohen Tatra befindet. Vom See aus erreichen wir in einer weiteren Stunde die Zamkovského-Hütte, 1475 m, wo wir für zwei Nächte bleiben. Mit leichtem Gepäck können wir dann noch hinunter zur Rainerova-Hütte, 1285 m, und zu den beiden Wasserfällen Obrovský und Dlhý wandern. Übernachtung in der Zamkovského-Hütte.
Hm ↑470 ↓550 Gehzeit 3-4 h, nachmittags zusätzlich Hm ↑190 ↓190 Gehzeit 2 h

Eine anspruchsvolle Passüberquerung steht heute auf dem Programm. Mit dem leichten Tagesrucksack steigen wir zuerst zur malerisch an einem Bergsee gelegenen Téryho-Hütte, 2015 m, auf. Nach einer verdienten Rast geht es zum Passübergang Priečne Sedlo, 2352 m. Der Aufstieg ist durchgehend mit Ketten gesichert, ebenso der Abstieg auf der anderen Seite des Bergkammes. Schließlich erreichen wir die Zbojnícka-Hütte, 1960 m. Übernachtung in der Zamkovského-Hütte.
Hm ↑877 ↓877 Gehzeit 7,5 h

Auf einem Panorama-Höhenweg wandern wir zur Hütte Sliezsky dom und weiter über den Bergrücken Suchý Vrch zum Batizovské-See, 1884 m. Nach einer kurzen Rast geht es weiter auf dem Höhenweg der Tatra Magistrale zum Sattel Sedlo pod Ostrvou, 1966 m. Von dort sehen wir schon das Ziel für heute, den See Popradské pleso, 1494 m, den wir nach einem steilen Abstieg erreichen. Ohne Rucksack können wir noch zum „Symbolischen Friedhof”, einer im Zirbenwald versteckten Gedenkstätte für alle Bergsteiger, die in der Hohen Tatra verunglückt sind, wandern. Über 160 Gedenktafeln und 50 handgeschnitzte Holzkreuze erzählen Lebensgeschichten. Übernachtung in der Hütte am Popradské Pleso.
Hm ↑710 ↓630 Gehzeit 7,5 h

Die Besteigung des Rysy, 2499 m, bildet den Höhepunkt unserer Tatra-Durchquerung. Nach einer mit Ketten versicherten Steilstufe erreichen wir die Rysy-Hütte, 2250 m, die höchstgelegene Schutzhütte der Hohen Tatra. Wir wandern aber gleich weiter die letzten 250 Höhenmeter zum Gipfel des Rysy. Dort erwartetet uns ein grandioser Weitblick auf die Gipfel der Tatra und die zahlreichen Bergseen. Über die Felsspitze verläuft die Grenze zwischen Polen und der Slowakischen Republik. Deshalb hatte der Berg auch berühmte Gäste: Lenin war hier und Papst Johannes-Paul II. Nach der Gipfelbesteigung haben wir uns eine Rast in der Rysy-Hütte verdient. Übernachtung in der Hütte am Popradské Pleso.
Hm ↑1000 ↓1000 Gehzeit 7 h

Noch ein Gipfel am letzten Wandertag. Nach einer Stunde Abstieg zum Bergsee Štrbské Pleso, 1346 m können wir zu Fuß zur Hütte Chata pod Soliskom, 1840 m, aufsteigen oder gemütlich mit dem Sessellift fahren. Von der Hütte haben wir die Möglichkeit auf den Predné Solisko, 2093 m, zu steigen. Nach dem Abstieg nach Štrbské Pleso fahren wir mit dem kleinen Bummelzug zurück nach Tatranská Lomnica und lassen die Tour mit einem gemeinsamen Abendessen ausklingen. Übernachtung wieder in der Pension Encian.
Hm ↑760 ↓910 Gehzeit 6 h (bzw. ↑253 m ab Sessellift)

Heimreise nach dem Frühstück mit dem Minibus direkt nach Wien.

Tierische, kuriose und kulinarische Impressionen

Fotos: Barbara Haid; fotolia (Einzelfoto oben)

Kontakt

Ich freue mich, wenn wir uns kennenlernen!

+43 (0)699 11347381
barbara.haid@alpendiva.at

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