WordPress Glossar

Was bedeutet Widget, CMS, Dashboard, etc.?

WordPress-Glossar (Lexikon)

Wenn du zum ersten Mal mit WordPress arbeitest, sind dir wahrscheinlich viele Begriffe unbekannt. In diesem WordPress-Lexikon erkläre ich dir, was CMS, Permalink, Header, etc. bedeutet.

Du findest hier kurzgefasste und verständliche Erklärungen von folgenden Begriffen:
BackendBeitragBlogCMSDashboardDatenbankDomainDropdownEditorFooterFrontendFTPGutenberg-EditorHeaderHostingHTTP / HTTPSMediathekmySQLPermalinkPluginProviderResponsiveSeitenSEO (Suchmaschinenoptimierung)ShortcodeSidebarSliderSSLThemeURLVisual BuilderWebspaceWidgetsWordPressWYSIWYG

Backend

Das Backend ist jener Teil deiner Website, den nur du siehst (oder alle Administratoren). Bei WordPress ist das der Admin-Bereich, den du über deinedomain.at/wp-admin aufrufen kannst. Für den Zugang zum Backend ist ein Login erforderlich, um dort Einträge, Änderungen, Einstellungen vorzunehmen. Siehe dazu auch -> Frontend

Beitrag

In WordPress kannst du Beiträge (oder Artikel) und Seiten schreiben. Beiträge werden mit Datum markiert und chronologisch dargestellt. Du kannst für deine Blogbeiträge auch Kategorien erstellen, in denen deine Leser und Leserinnen gezielt suchen können.
Beiträge eignen sich am besten für aktuelle Informationen oder einen Blog.

Blog

In einem Blog werden Artikel/Beiträge chronologisch aufgelistet. Ein Blog ist also ähnlich einem Magazin oder einer Zeitung, in dem es immer wieder Neues zu lesen gibt.

CMS

Ein Content-Management-System ist eine Software zur Verwaltung von Inhalten einer Webseite. Du kannst dich damit von jedem Computer einloggen und die Website bearbeiten und ergänzen. Ein einfach zu bedienendes CMS ist WordPress.

Dashboard

Bei WordPress ist das Dashboard die Administrationsoberfläche. Hier kannst du Seiten einfügen und bearbeiten, Fotos hochladen. Außerdem kannst du über das Dashboard das Design und die Einstellungen deines Themes ändern.

WordPress-Dashboard

Datenbank

Bei WordPress werden die Inhalte und Einstellungen in MySQL-Datenbanken gespeichert. Bei der Wahl deines Providers musst du also darauf achten, dass in deinem Hostingpaket auch eine MySQL-Datenbank inkludiert ist.
Ich helfe dir gerne bei der Einrichtung der Datenbank und der Installation von WordPress! Sieh dir dazu die Installationspakete an.

Domain

Eine Domain ist die Hauptadresse einer Website. Die Domain dieser Webseite ist www.alpendiva.at. Eine Domain registrierst du am besten bei einem Provider, eventuell gleich zusammen mit einem Hosting-Paket. Du kannst auch mehrere Domains registrieren, z.B. eine .at oder .de und eine .com und/oder .info-Domain. Zuvor musst du allerdings beim Provider prüfen, ob die Domain noch frei ist.

Dropdown heißen jene Elemente, die sich nach unten öffnen. Als Dropdowns sind z.B. die Untermenüs auf Webseiten gestaltet. Wenn du mit der Maus über die Navigation fährst, klappt das Untermenü aus. Meist erkennt man an dem kleinen Pfeil rechts vom Menüpunkt (wie hier bei „Leistungen“), dass es ein Dropdown-Menü gibt.

Drop-down-Menü

Editor

Zum Bearbeiten von Seiten und Beiträgen in WordPress gibt es einen Editor.

  • Standard-Editor:
    Bis Version 5.0 von WordPress gab es nur den Standard-Editor, der aussieht wie in einem herkömmlichen Textverarbeitungsprogramm.
    Screenshot WordPress Editor
  • Visuelle Editoren:
    Bei vielen Premium-Themes arbeitest du allerdings nicht mit diesem Editor, sondern mit „visuellen“ Editoren, die grafisch aufgebaut sind (siehe -> Visual Editor).
  • Gutenberg-Editor:
    Seit der Version 5.0 von WordPress gibt es den neuen Gutenberg-Editor, mit dem du ebenfalls grafisch mittels Blöcken (für Text, Bilder, Grafiken, etc.) arbeitest.
    Selbstverständlich kannst du auch weiterhin den Standard-Editor verwenden.
    Screenshot WordPress Gutenberg-Editor

Ein Footer ist das untere Ende einer Webseite. Dort fügst du Elemente ein, die auf jeder Seite der Website ganz unten angezeigt werden sollen. In den meisten Themes kannst du den Footer mittels Widgets bearbeiten.

WordPress Footer

Frontend

Das Frontend ist deine Website selbst, also das, was für deine Besucher sichtbar ist.
Bei manchen Themes kannst du direkt im Frontend deine Website bearbeiten -> siehe Visual Builder.
Der nur für dich einsehbare Admin-Bereich heißt Backend.

FTP

Mit FTP (File Transfer Protocol = Dateiübertragungsverfahren) kannst du Dateien von deinem Computer in deinen Ordner beim Provider hochladen.

Gutenberg Editor

Der Gutenberg Editor ist ein neuer Editor, mit dem du seit der WordPress Version 5.0 deine Seiten und Beiträge bearbeitest. Es ist ein modularer Editor – ähnlich wie die PageBuilder-Themes und Plugins, aber mit nicht so vielen Blöcken / Elementen und Möglichkeiten.

Mit diesem neuen Editor baust du dir deine Seite aus einzelnen Blöcken zusammen (z.B. Überschriften, Text, Zitat, Galerie, Bilder, …). Jeder Block ist quasi ein Baustein. Dieser neue Editor wird auch die bisherigen WordPress-Elemente wie Shortcodes, Widgets und Menüs ersetzen.

Du hast aber auch die Option, weiterhin mit dem Standard-Editor zu arbeiten.

Der Header ist der obere Bereich einer Webseite. Er wird auch Kopfbereich oder Kopfzeile genannt. Dort kannst du (je nach Theme) dein Logo, ein Bild oder einen Slider einfügen. Außerdem ist dort auch meist die Navigation platziert.

WordPress Header

Hosting

Hosting wird das Speichern deiner Webseite auf dem Server eines Providers genannt. Nur so steht deine Webseite immer deinen Besuchern zur Verfügung. Das Hosting gibt es bereits ab 3,00 Euro pro Monat.

HTTP / HTTPS

HTTP = HyperText Transfer Protocol
Dieses Protokoll wird verwendet, damit ein Browser auf deine Website zugreifen kann. Allerdings kann jeder auf Daten zugreifen, sie lesen oder gar manipulieren. Damit sind http-Verbindungen unsicher.

HTTPS = HyperText Transfer Protocol Secure
Dies ist ein abhörsicheres Protokoll, das Daten zwischen Browser und Server in beide Richtungen verschlüsselt überträgt. Damit werden nicht nur Daten verschlüsselt. Auch die Echtheit des Kommunikationspartners wird überprüft, wofür ein digitales Zertifikat erforderlich ist.

Mediathek

Die Mediathek ist ein Teil der Administrationsoberfläche von WordPress. Dort kannst du Bilder, Videos, Audiodateien oder Dokumente wie PDF-Dateien hochladen, verwalten und dann in Artikel und Seiten einfügen.

MySQL

Bei WordPress werden die Inhalte und Einstellungen in MySQL-Datenbanken gespeichert. Bei der Wahl deines Providers musst du also darauf achten, dass in deinem Hostingpaket auch eine MySQL-Datenbank inkludiert ist.

Ein Permalink (URL) ist ein permanenter Verweis einer Seite. Die Adresse dieser Seite lautet beispielsweise https://www.alpendiva.at/wordpress-glossar-lexikon/ und nicht etwa https://www.alpendiva.at/?p=123.

Plugin

Plugins sind kleine Erweiterungen, die in WordPress eingebaut werden und WordPress mit neuen nützlichen Funktionen ausstatten. Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Plugins: Erstellung von Kontaktformularen, Erstellung von Bildergalerien, Anti-Spam, Update deiner Seite, Verschlüsselung von E-Mail-Adressen.
Bei WordPress.org findest du eine Menge an Gratis-Plugins.

Es gibt aber auch Plugins (meist mit umfangreicheren Funktionen), die kostenpflichtig sind.
Über das Dashboard kannst du die Plugins schnell und einfach installieren und aktivieren.

Provider

Der Begriff Provider bedeutet auf Deutsch „Anbieter“. Im konkreten Fall ist es Anbieter von Internet-Leistungen anbietet. Die Provider bieten unterschiedliche Leistungen an. Für dich sind folgende Leistungen interessant:

  • Internet Provider: Damit bekommst du Zugang zum Internet. Meist sind Mobilfunkanbieter solche Provider.
  • Hosting Provider: Ein Hosting Provider bietet dir einen Computer/Server, auf dem deine Website gespeichert wird, damit deine Besucher jederzeit Zugriff auf deine Website haben. Dafür ist eine monatliche Gebühr zu zahlen.

Responsive

„Responsive“ bedeutet, dass sich deine Webseite automatisch den verschiedenen Endgeräten anpasst. Das heißt, deine Webseite wird auch auf Tablets oder Smartphones optimal dargestellt. Wenn du ein Theme auswählst, achte darauf, dass es responsive ist!
Responsive Website

Seiten

In WordPress kannst du Seiten und Beiträge (oder Artikel) schreiben.
Seiten sind die statischen Elemente deiner Webseite und werden standardmäßig in der Hauptnavigation angezeigt.

SEO (Suchmaschinenoptimierung)

SEO (englisch: Search Engine Optimization) bezeichnet Maßnahmen, die zum Ziel haben, Webseiten im Suchmaschinenranking in den unbezahlten Suchergebnissen auf höheren Plätzen erscheinen zu lassen.

Shortcode

Shortcodes sind kleine Codes, mit denen sich verschiedenste Elemente schnell und unkompliziert in den Artikel einfügen lassen. Diese Codes werden direkt im Texteditor von WordPress in eckigen Klammern geschrieben. Manche dieser Shortcodes sind bereits fix in WordPress integriert, wie der Shortcode zum Aufrufen einer WordPress Galerie [‚gallery‘]. Premium-Themes beinhalten meist eine Reihe von Shortcodes, mit denen beispielsweise Spalten erstellt, Buttons, Boxen oder eine Slide-Show eingefügt werden können. Es gibt auch Plugins, mit denen Shortcodes sehr einfach erstellt werden können.

Sidebar

Eine Sidebar (oder Seitenleiste) ist eine Spalte am linken oder rechten Rand einer Webseite. Die Sidebar kannst du in WordPress praktisch über die Widget-Funktion (Design / Widgets) erstellen und bearbeiten. Verschiedene Elemente können ganz einfach eingefügt werden: Textblöcke, Sitemap, aktuelle Blogeinträge, Links, etc.

Slider

Ein Slider ist eine Bildergalerie, bei der die Bilder jeweils für einige Sekunden angezeigt werden. Slider kannst du als Header auf deiner Startseite oder auf allen Seiten zeigen. Selbstverständlich kannst du einen Slider auch auf Seiten und Beiträgen einfügen.
Es gibt viele Slider-Plugins und bei den meisten Premium-Themes sind Slider bereits inkludiert.

SSL

= Secure Socket Layer
SSL dient der Verschlüsselung, um aus einer http-Verbindung eine https-Verbindung zu machen (siehe dazu mehr unter http / https). Damit wird deine Website verschlüsselt und kein Dritter hat Zugriff.
Wenn du einen Shop betreibst oder in einem Formular Newsletter-Anmeldungen anbietest, muss deine Website verschlüsselt sein! Generell ist es aber empfehlenswert, die Website auf https umzustellen (siehe dazu auch mehr in meinem Beitrag zu SSL und https).

Theme

WordPress stellt dir das Grundgerüst zur Bearbeitung der Webseite zur Verfügung. Für Design und Layout brauchst du allerdings noch ein Theme, also eine Design-Vorlage (Templates). Einige Standardthemes sind bei der Installation von WordPress schon inkludiert: z.B. Twenty Sixteen, Twenty Fifteen, Twenty Fourteen. Diese Themes sind einfach zu bedienen und bieten dir einige Gestaltungsmöglichkeiten.

Weitere kostenlose WordPress-Themes findest du auf WordPress.org.

Es gibt aber auch kostenpflichtige Premium-Themes mit erweiterten Funktionen und hochwertigem Design wählen. Solche Themes kosten ca. 30-75 Euro.

Wenn du Unterstützung bei einem neuen Theme brauchst, helfe ich dir gerne! Installationspakete für Themes gibt es bereits ab 15,00 €.

URL

Eine URL (oder Permalink) ist ein permanenter Verweis einer Seite. Die URL dieser Seite ist beispielsweise https://www.alpendiva.at/wordpress-glossar-lexikon/.

Visual Builder/Visual Editor

Manche Themes, wie das von mir verwendete Divi, bieten einen sogenannten Visual Builder (oder Visual Editor) an. Andere Themes verwenden beispielsweise den WPBakery Page Builder (zuvor Visual Composer) oder das Thrive Plugin.
Mit dem Visual Builder kannst du direkt im Frontend deiner Website arbeiten. Jede Änderung im Text oder im Layout (Schriftgröße, Farbe, Abstände, etc.), die du dort machst, siehst du sofort auf deiner Website. Du arbeitest also intuitiv und musst nicht im Backend arbeiten und dann erst mittels „Vorschau“ das Ergebnis prüfen.
Hier ein Beispiel von Divi:Screenshot Divi Visual Builder
Mehr Infos zu Divi findest du hier.

Webspace

Der Webspace ist der Speicherplatz für deine Webseite auf dem Server eines Providers. Das kostet ab 2,50 Euro pro Monat. Wenn du deine Webseite mit WordPress erstellen möchtest, musst du bei deinem Provider ein Paket mit einer MySQL-Datenbank wählen.

Widgets

Widgets sind kleine Blöcke mit Inhalten, z.B. Textblöcke, Sitemap, aktuelle Blogeinträge, Links, etc. Mit Hilfe der Widgets gestaltest du die Sidebar oder den Footer deiner Webseite. Du findest die Widgets in deinem Dashboard unter Design / Widgets. Dort kannst du ganz einfach die einzelnen Elemente in deine Sidebar oder in deinen Footer einfügen, indem du sie mit der Maus hineinziehst.

Screenshot Widgets bearbeiten 02

WordPress

WordPress ist eine freie Gratis-Software zur Gestaltung einer Webseite mit Texten und Bildern. Es ist ein leicht zu bedienendes CMS (Content Management System) und basiert auf der Skriptsprache PHP und benötigt eine MySQL-Datenbank.

WYSIWYG

WYSIWYG ist ein Akronym für „What You See Is What You Get“ (= „Was du siehst, ist [das], was du bekommst.“). Es bedeutet, dass eine Webseite oder ein Dokument während der Bearbeitung am Bildschirm genauso angezeigt wird, wie es später der Benutzer im Browser sieht oder wie es gedruckt wird.